Aktuelles

07. April 2016 Veranstaltung "GEMEINSAM LEBEN"

Integration und Teilhabe von Flüchtlingen in Konstanz

Weiterhin werden wir in Konstanz und in den Teilgemeinden
Menschen, die aufgrund der katastrophalen Lage in ihrer
Heimat auf der Flucht sind, in unserer Mitte aufnehmen.
Die Freien Wähler setzen sich dafür ein, dass die Integration
all dieser Menschen unterschiedlichster Herkunft,
Religion und Hautfarbe gelingt.

Am professionellen Umgang mit dieser Herausforderung
- frei von politischer Taktiererei –
werden wir alle später einmal gemessen werden.

 

Die notwendigen Kapazitäten für Gemeinschaftsunterkünfte und Anschlussunterbringung müssen deswegen konsequent dezentral über alle Stadtteile hinweg geschaffen werden, um einer Ghettoisierung durch Massenunterbringung entgegen zu wirken.
Flüchtlingsunterbringung und Integration sind ein vielschichtiger Prozess, die alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Konstanz als Aufnahmegesellschaft herausfordert. Dabei müssen sich auch die Zuwanderer auf das Gemeinwohl unserer Gesellschaft verpflichten.
Wir bedauern die Diskussionen um Standorte, die allzu oft von Partikularinteressen geprägt sind. Die wichtigsten Bausteine der Integration sind Sprache und Bildung. Wir müssen dehalb dafür sorgen, dass ausreichend Deutschunterricht, Kindergartenplätze und Beschulung gewährleistet sind. Die jungen Immigranten brauchen Praktikumsstellen und Ausbildungsplätze. Hier müssen bürokratische Hürden abgebaut werden. Die gelungene Integration ist eine Chance, dem demographischen Wandel entgegen zu treten und die Menschen in unserer Mitte aufzunehmen.

Die vielen Ehrenamtlichen in unserer Stadt, die sich für die Anliegen der Schutzsuchenden engagieren, geben unserer Stadt ein freundliches Gesicht und repräsentieren diese durch ihre Solidarität und Mitmenschlichkeit. Ihnen gilt unser persönlicher Dank.

 

 

Einladung

Die Freien Wähler Konstanz laden ein zur Veranstaltung

FRAGEN AN DIE KANDIDATEN

am 07. März 2016 um 19.00 Uhr im Eventraum des Brigantinus am Seerhein.

Neben der Vorstellung der Kandidaten der CDU, SPD, Grünen, FDP und der Linken, können alle Interessierten ihre Fragen an die Kandidaten stellen.

 

In einem Gastbeitrag beim "seemoz" stellt unser Stadtrat Anselm Venedey die Frage nach einem Altstadtkonzept in den Raum.
Hintergrund ist die Schließung des Scala Kinos an der Marktstätte und die beabsichtigte Eröffnung einer weiterern dm Filiale in Konstanz.

 

Machen wir uns nichts vor – die Zeiten des Scala sind gezählt! Wir können die Hausbesitzer nicht daran hindern, das Gebäude zu verkaufen. Wir können den Kinobetreiber nicht dazu zwingen, das Kino weiter zu betreiben , denn sein Pachtvertrag läuft aus. Die Kinolandschaft und damit die Kulturlandschaft unserer Stadt werden ärmer. Das steht fest. Freuen wir uns, wenn das Programmkino des Scala an anderem Ort und vermutlich in kleinerem Rahmen fortgeführt wird.

Aber müssen wir hinnehmen, dass an Stelle des Scala ein weiterer riesiger Drogeriemarkt entsteht? Ist unser Zentrenkonzept hier noch schlüssig? Längst geht es nicht mehr nur um die Versorgung der Bevölkerung und die Funktion unserer Stadt als Oberzentrum. Es geht darum, möglichst viel Profit aus der aktuellen Stärke des Schweizer Frankens zu ziehen. Da unterscheidet sich der Vorzeigeunternehmer Götz Werner mit seiner Drogeriemarktkette nicht von den Konkurrenten. Das können wir ihm nicht vorwerfen. Aber an dieser Stelle auf der Marktstätte sehen wir, was wir durch diese Entwicklung verlieren: Ein Kino, eine inhabergeführte Boutique, ein alteingesessenes Cafe. Betriebe, die zeigen, wie vielfältig Handel, Gastronomie und Kultur in Konstanz sind. Sie sollen nun einem Mega-dm-Markt weichen. Wie dieser aussehen wird, sehen wir auf der anderen Seite der Marktstätte.

Sicher wird auch der neue Drogeriemarkt sein Publikum finden. Aber um welchen Preis? Weiterer Verkehr wird in die Stadt gezogen. Die Vielfalt des Angebots in unserer Altstadt wird geringer. Das Gesicht der Altstadt wird grober. Städtebaulich wird sich Konstanz verschlechtern.

Und was passiert, wenn dereinst der Franken schwächer wird? Wird Götz Werner dann aus reiner Menschenliebe den Drogeriemarkt weiterbetreiben? Werden die Arbeitsplätze erhalten? Für kleine Gewerbeeinheiten findet sich jederzeit ein Nachmieter. Aber wie sieht es mit einer dieser Größe aus? Erinnern wir uns an den Leerstand des Woolworthkaufhauses! Wollen wir das riskieren?

Wäre es nicht sinnvoll, aus diesen Gründen das Zentrenkonzept auch für die Altstadt zu überarbeiten? Die Festsetzung von Obergrößen für den Handel in der Innenstadt würde den bestehenden Mix schützen. Sie würde dazu beitragen, großflächigen Leerstand zu vermeiden. Noch ist es nicht zu spät.

Anselm Venedey

 

 

Die Freien Wähler Konstanz wünschen allen ein

glückliches erfolgreiches Jahr 2016!

 

 

Stellungnahme zur Diskussion um den Schwaketenwald

Die große Nachfrage nach Wohnraum hat auch in Konstanz zu einer Entwicklung am Wohnungsmarkt geführt, die für viele Bevölkerungsgruppen ein Wohnen in dieser Stadt fast unmöglich macht. Für Pflegekräfte, Familien mit Kindern, Erzieher, Theaterschauspieler, um nur einige Beispiele zu nennen, ist die Wohnungsnot besonders belastend. Mittlerweile sind für diese Gruppen Eigenbedarfskündigungen oft schon ein Signal, unsere Stadt zu verlassen. Die FREIEN WÄHLER unterstützen alle Maßnahmen, die dem entgegenwirken.

Wir begrüßen ausdrücklich die Stärkung der Außenentwicklung durch Ausweisen neuer Baugebiete in den Ortsteilen und Vororten. Dazu gehören alle bebaubaren städtischen Flächen, auch der Schwaketenwald.

Schon jetzt werden in der Stadt Konstanz mehr Bäume gepflanzt, als gefällt. Es ist falsch, die Zukunft einer Stadt und vieler Menschen auf die einfache Formel Mensch gegen Wald zu reduzieren. Auch wenn neue Wohnquartiere Flächenverbrauch und sogar Kahlschlag bedeuten, sind sie eine riesige Chance für unsere Stadt und Ihre Bewohner. Ein neuer Stadtteil mit guter Infrastruktur für Menschen aller Bevölkerungs- und Einkommensschichten ist keine Utopie, sondern könnte in absehbarer Zeit Realität werden.

Die Freien Wähler fordern immer wieder eine Änderung des Konstanzer Grunderwerbsmodels, damit auch neues Bauland aus privater Hand verfügbar wird.

 
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