Aktuelles


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Und was noch geschah:

Dank Matthias Mende waren am 13.02.2017 Vertreter des Landesverbandes der Freien Wähler zu Gast.
Frau Christmann und Herr Werner, Geschäftsführer des Landesverbandes referierten zum Thema Nachwuchsgewinnung.
Besonders gefreut haben wir uns über Freie Wähler - Gäste aus Steißlingen, Radolfzell, Allensbach und Litzelstetten!

 

 

 

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Ein weiterer Kommentar zum Thema Amtsblatt unseres Vorstandsmitglieds C. Bauer:

In der momentanen Presselandschaft ist eine differenzierte und qualitätsvolle Information aller Bürger ohne ein Amtsblatt nicht mehr möglich. Ein Amtsblatt, das in jeden Konstanzer Haushalt gelangt!
Die immer oberflächlicher werdende Berichterstattung aus den politischen Gremien dieser Stadt hat jetzt schon zu großen Veränderungen im politischen Verständnis der Wähler und im Politikstil der handelnden Gruppierungen und Fraktionen im Gemeinderat geführt. Immer öfter löst billiger Aktivismus und schlichter Populismus den intelligenten Diskurs ab.
Die Gegenüberstellung von Standpunkten und Argumenten findet öffentlich nicht mehr statt. Kommunalpolitik verliert seine Relevanz für die politische Meinungsbildung. Die so entscheidende Deutungshoheit, bei aktuellen Themen, wird Kommentatoren fragwürdiger journalistischer Qualität überlassen. Demokratie unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird nicht funktionieren! Wir können nicht warten bis wir wieder Wahlplakate an die Bäume hängen können. Autonomes Handeln der agierenden kommunalpolitischen Köpfe muss immer erkennbar sein, um nicht nur den bundespolitischen Kräften und Ideologien das Feld zu überlassen. Unabhängige Gruppen und Fraktionen ohne einen Parteiapparat verlieren ihr notwendiges mediales Podium. Die Mitglieder des Gemeinderates und der Verwaltung, die facebook & co als adäquate Alternative zu einer differenzierten, unabhängigen Berichterstattung sehen, haben eine entscheidende Tatsache nicht erkannt: Die Schwierigkeit ist es nicht, Informationen auf irgendeiner Plattform bereit zu stellen, nein, die Herausforderung ist, Standpunkte im Diskurs und wichtige Informationen, unabhängig von ihrer medialen Attraktivität, an alle Bürger gelangen zu lassen.

Bürgerbeteiligung in jeder Form ist ohne ein verlässliches Informationsinstrument nicht möglich"

 

 

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Ewald Weisschedel zum Thema Amtsblatt/Bericht aus seemoz:

„Für die Freien Wähler Konstanz war ein Amtsblatt schon lange ein vorrangiges Thema. Wir wollten dort wichtige kommunale Aufgaben, Entscheidungen und Vorhaben, die den Gemeinderat und die Verwaltung beschäftigen, an die Bürger herantragen, aber dabei auch die Möglichkeit und den Platz darin haben, unsere Meinung und die der anderen politischen Kräfte im Gemeinderat darzustellen.                                 
Sie fragen warum jetzt: wir wollten das schon lange und haben das auch in der Klausurtagung des Gemeinderates klar und deutlich geäußert. Damals haben alle Fraktionen ein Amtsblatt für sinnvoll gehalten.                                                                                                                                                            Es gibt, glaube ich, keine weit verbreitete Ablehnung. Es gibt bei der FGL ein paar AblehnerInnen – und warum die SPD komplett dagegen ist, ist mir rätselhaft.                                                                                  
Der OB argumentiert, dass die Idee eines Amtsblattes bei der Klausurtagung aus den Reihen des Gemeinderates kommt und er bei der Sitzung im Dezember wahrgenommen habe, dass nur noch ein Teil der Gemeinderäte hinter diesem Vorhaben stehe. Deshalb habe er es von der Tagesordnung genommen.    

Für die Freien Wähler ist Folgendes klar:  Wenn wir die Bürger in kommunale Entscheidungsprozesse einbinden wollen, müssen wir sie auch ausreichend informieren. Das geht nur über ein Amtsblatt, da die örtliche Presse nur noch einen Teil der Bürgerschaft erreicht und das Internet (Homepage etc) nicht von allen, vor allem älteren MitbürgerInnen aktiv genutzt wird bzw. genutzt werden kann. Wir begrüßen es dabei sehr, dass die einzelnen politischen Entscheidungsträger im Gemeinderat ihre möglicherweise konträren Positionen im Amtsblatt darlegen können. Das macht uns zwar Arbeit, ist aber sicher viel sinnvoller, als auf dem Wochenmarkt zu stehen und Werbeprospekte zu verteilen.“

 

Interessant waren die darauffolgenden Kommentare zu diesem Artikel:
https://www.seemoz.de/lokal_regional/amtsblatt-wieder-auf-der-agenda/

Besonders erwähnenswert ist der Kommentar von Herrn Ruff, SPD, der einräumt, dass der Südkurier tatsächlich durch Herrn Wiesner bei der SPD Fraktion um ein vertrauliches Gespräch unter vier Augen gebeten hatte…

 

FWK Aktion Verkehrskadetten, Bericht von Matthias Mende:

„Der Eine oder Andere hat vielleicht den Bericht im Südkurier gelesen. Am Samstag, 17.12.2016 waren vom Vorstand Heinrich Stracke, Regine Rebmann, Ewald Weisschedel und Matthias Mende zu Gast bei den Konstanzer Verkehrskadetten und überbrachten als Anerkennung für deren Leistung symbolisch Schokoladen – Nikoläuse.
Anschließend konnte bei einer Rundfahrt durch die Stadt der Verkehrskadettenleiter, Herr Adelmann, die Stausituation eindrucksvoll in Praxis aufzeigen. Auffallend wie meistens, der an diesem Tag angefahrene P & R Parkplatz bei der Europabrücke war nur mäßig frequentiert. Während der Rundfahrt hatte Herr Adelmann Zeit, einige interessante Informationen zu geben. In einem mir zugegangenen Informationspapier mit ca. 50 Seiten konnte hierzu ergänzend noch folgendes entnommen werden: Die Grundidee kommt aus der Schweiz. In den 60 Jahren wurde das Konzept mit Verkehrskadetten erstmals konzipiert, in Deutschland wurde dies 1972 übernommen. Träger der hiesigen Verkehrskadetten ist die Kreisverkehrswacht Konstanz – Hegau e.V. mit Sitz in Steißlingen. Die Institution Verkehrskadetten wurde im November 2012 in Konstanz gegründet, Vorbild ist das Konzept der Schweizer Kadetten. In BW sind die hiesigen Kadetten momentan die Einzigen im Land. Aktuell sind ca. 50 Kadetten erfasst. Diese kommen weitgehend aus Konstanz, aber auch aus dem Umland wie Allensbach und Hegne. Mindestalter ist 14 Jahre, Nachwuchssorgen gibt es keine. Nach acht Schulungstagen mit ca. 60 Stunden, gegliedert in Theorie und Praxis, erfolgt eine Prüfung. Bei Nichtbestehen ist die Nachprüfung im folgenden Jahr. Hauptaufgabe ist es, den Verkehr in sichere Bahnen zu lenken. Zur Kommunikation haben die Kadetten Funkgeräte und sind in Funkkontakt mit der Leistelle in der Laube. Somit kann auf die Verkehrssituation reagiert werden. Jeder Kadett ist min. 4 – 5 Mal monatlich im Einsatz, genereller Einsatzort ist das LAGO. Neben den weiteren Konstanzer Einsatzorten werden teilweise auch grenzüberschreitende Einsätze durchgeführt.
Im Jahr 2016 hatten die Verkehrskadetten 110 Einsätze mit 5626 Einsatzstunden. Die Entschädigung liegt pro Kadett und pro Stunde zwischen 5,00 € und 7,00 €.

Fazit:
Aus diesen Zahlen lässt sich die Wichtigkeit der Verkehrskadetten herausrechnen. Der Einsatz des städtischen Ordnungsdienstes würde ein Vielfaches betragen.“

 

Die heitere Weihnachtsfeier der FWK fand am 19.12.2016 in der Fonduehütte des Cafés Wessenberg statt. Wir bedanken uns bei unseren Fraktionsmitgliedern für ihren grandiosen Auftritt zur Weiterführung der Wendelgardgeschichte mit den Akteuren: Wandelgard, Knusper Fädlein, Ulrich von Buchenhardt, Uli von Pappelwald, Medicus vom Weisswald vom Schädel und Kossimelda!

 
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